Anwendungen
Im Bereich der Thixotropie und Verdickungsleistung bildet es nach dem Quellen in Wasser hochtransparente, hochviskose Nanokolloide. Unter Scherkräften wie Schütteln, Auspressen oder Auftragen sinkt seine Viskosität rasch ab, wodurch eine hervorragende Fließfähigkeit entsteht. Sobald es in Ruhe ist, stellt sich die Viskosität schnell wieder ein, um eine Phasentrennung des Systems zu verhindern.
Im Bereich der Suspensions- und Emulsionsstabilisierungsleistung sorgt es für eine wirksame Suspension unlöslicher Partikel, Pigmente und feiner Perlglanzmittel in Formulierungen und unterdrückt während der Lagerung sowohl Sedimentation als auch Öl-Wasser-Trennung.
Im Bereich der erfrischenden, milden sensorischen Wirkung weist es im Vergleich zu bestimmten herkömmlichen organischen Verdickungsmitteln eine hervorragende Biokompatibilität und Hautfreundlichkeit auf. Daher verleiht es ein geschmeidiges, nicht klebriges Hautgefühl und reizt weder Haut noch Augen.
Suspensions- und Make-up-Produkte
Flüssige Foundation, BB- und CC-Cremes: Lithium-Magnesium-Natrium-Silikat wird zugesetzt, um feine Pigmente und Pulverpartikel in Suspension zu halten und so eine Sedimentation oder Agglomeration des Pulvers während langfristiger Lagerung zu verhindern sowie eine gleichmäßige Produkttextur sicherzustellen.
Perlglanz-Shampoos und Duschgels: Es unterstützt die Suspension von Perlglanz-Agenzien wie Glycol Distearate und erzeugt dadurch attraktive Schimmer-Strömungsmuster innerhalb flüssiger Systeme sowie eine Vermeidung von Abscheidung am Boden.
Hautpflege- und Hydrogel-Produkte
Transparente Tonics, Seren und Gele: Als Rheologie-Modifikator verleiht es dem Produkt eine erfrischende, kristallklare Textur und kann die Viskosität sofort senken bei anwendung , was eine ausgezeichnete Ausbreitbarkeit gewährleistet.
Ton-Gesichts- und Reinigungsmasken: Es ist ein zentraler Verdickungsmittel- und thixotroper Wirkstoff in mineralischen Tonmasken und gewährleistet, dass Ton-Gesichtsmasken sich leicht auftragen lassen, eine gute Haftung an der Haut aufweisen und tropffrei sind.
Zahnpasten: Es wirkt als Suspensionsmittel für Abrasiva und als Formulierungsverdicker und verbessert die Auspressbarkeit sowie die Körperbildung der Paste.
0,5 % bis 3,0 %. Hinweis: Je nach gewünschter Viskosität und Beladung mit Pulvern oder festen Partikeln im System.
Bei Verwendung zur teilweisen Suspension oder Verdickung in leichten Seren oder Tonern liegt die typische Dosierung zwischen 0,5 % und 1,0 %.
Bei Verwendung in Ton-Gesichtsmasken oder Make-up produkte mit hohem Pigmentgehalt liegt die typische Dosierung zwischen 2,0 % und 3,0 %.
Vorteile
1. Nanoskalige Reinheit und konsistente Qualität: Wir kontrollieren streng Kristallform, Partikelgrößenverteilung und Reinheitsvorgaben, um eine konsistente Quellleistung, Transparenz und Thixotropie über alle Chargen hinweg sicherzustellen – damit werden strenge Anforderungen an Stabilität und rheologische Sensorik-Eigenschaften in Premium-Kosmetika erfüllt.
2. Großtechnische Produktionskapazität und Verfügbarkeitsgarantie: Dank etablierter Fertigungsstätten verfügen wir über stabile Massenproduktion und ausreichende Lagerbestände, was einen reibungslosen Lagerumschlag gewährleistet. Zudem können wir Großaufträge von nationalen und internationalen Kunden effizient abwickeln, um termingerechte Lieferung und sichere Lieferketten zu garantieren.
3. Technischer Support und maßgeschneiderte Dienstleistungen: Neben der Lieferung hochwertiger Rohstoffe bieten wir zielgerichtete Rheologie-Lösungen sowie Unterstützung bei kundenspezifischen Spezifikationen, um Formulierungsherausforderungen unserer Abnehmer zu bewältigen – etwa Sedimentation, Phasentrennung oder Anpassung sensorischer Eigenschaften.
4. Umfassende Konformität und globale Exportqualifikationen: Wir stellen ein vollständiges Portfolio an Konformitätsdokumenten bereit, darunter zweisprachige TDS-, MSDS- und COA-Dokumente. Diese Unterlagen unterstützen nationale und internationale Kunden dabei, strenge Rohstoff-Konformitätsbewertungen effizient zu bestehen.
Häufig gestellte Fragen
F1: Welchen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bietet Natrium-Magnesium-Silikat im Vergleich zu herkömmlichen polymeren Verdickungsmitteln wie Carbomer oder Xanthan-Gummi?
A: Erstens weist es eine ausgezeichnete Thixotropie auf. Das heißt, es bildet im Ruhezustand ein hochviskoses Gel, das ein Ausfließen verhindert; bei mechanischer Einwirkung – etwa beim Auspressen oder Auftragen – nimmt die Viskosität schnell und leicht ab. Zweitens bietet es eine hervorragende Elektrolyt-Toleranz: Da es gegenüber Salzen – beispielsweise Eisen aus Wirkstoffen oder Konservierungsmitteln – unempfindlich ist, verliert es im Gegensatz zu Carbomer weder Wasser noch „kollabiert“ bei Salzzusatz. Drittens sorgt es für ein leichteres, frischeres Hautgefühl.
Schließlich ist seine Transparenz sehr hoch. Hochwertiges synthetisches Lithium-Magnesium-Silikat kann nach der Dispergierung eine Transmission von über 99 % erreichen, ohne das kristalline Aussehen zu beeinträchtigen.
F2: Wie wird Lithium-Magnesium-Natrium-Silikat in der Formulierungsproduktion korrekt eingesetzt und dispergiert?
A: Der korrekte Dispergierprozess ist entscheidend, um seine Wirksamkeit voll auszuschöpfen. Beispielsweise sollte dieser Rohstoff bei der Vorverteilung und Hydratation langsam unter starker Rührwirkung in entionisiertes Wasser eingegeben werden. Anschließend ist für eine festgelegte Dauer eine Hochschergemischung durchzuführen, damit der Stoff reichlich Wasser adsorbiert, quillt und sich in nanoschichtige Blättchen abblättert. (Hinweis: Warmes oder heißes Wasser beschleunigt die Hydratation.) Bezüglich der Einsatzmenge wird ein Bereich von 0,5 % bis 3,0 % empfohlen. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Einsatzmenge an der gewünschten Viskosität und Suspension orientiert wird. Was den pH-Wert betrifft, so zeigt der Stoff optimale Gel-Leistung und Stabilität in einem neutralen bis leicht alkalischen Milieu (pH 7–11).
Q3: Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Verwendung dieses Rohstoffs zu beachten?
A: Erstens führt eine unvollständige Dispergierung zu einer „körnigen“ Beschaffenheit. Genauer gesagt: Wenn die Scherkräfte beim Rühren unzureichend sind, trennen sich die Nanoblätterschichten nicht vollständig, wodurch im Gel oder im Endprodukt ein körniges oder fleckiges Gefühl entsteht. Zweitens ist im Bereich der pH-Verträglichkeit besondere Vorsicht bei stark sauren Formulierungen geboten. Ein niedriger pH-Wert kann zudem das Ladungsgleichgewicht und die Gelnetzwerkstruktur beeinträchtigen. Obwohl dieser Rohstoff in Kompatibilitätstests eine hervorragende Elektrolytverträglichkeit aufweist, sollten vorab Kompatibilitäts- und thermische Stabilitätstests bei hohen Konzentrationen kationischer Tenside oder in bestimmten stark polaren Systemen durchgeführt werden, um eine Ausflockung zu vermeiden.
Q4: Wie schneidet dieser Rohstoff hinsichtlich Umweltfreundlichkeit und Sicherheit ab?
A: Lithium-Magnesium-Natrium-Silikat gehört zur Kategorie anorganischer mineralischer synthetischer Derivate (Silikate) und bietet eine hohe Biokompatibilität. Im Einzelnen ist es aufgrund seiner Nichttoxizität und Nichtreizwirkung sanft für Haut und Augen und löst keine Allergien aus. Darüber hinaus handelt es sich um einen umweltfreundlichen Rohstoff mit geringer Umweltbelastung, der sich nicht in der Umwelt anreichert. Damit entspricht er aktuellen Trends in grüner Kosmetik und Clean Beauty hinsichtlich Rohstoffsicherheit und Nachhaltigkeit.
Q5: Wie lässt sich die Qualität einer Charge Lithium-Magnesium-Natrium-Silikat-Rohstoffe schnell bewerten oder prüfen?
A: Folgende Kenngrößen sind entscheidend:
Erstens, was die Durchlässigkeit oder Transparenz betrifft: Wenn dieser Inhaltsstoff in einem Standardverhältnis – beispielsweise als 2-prozentige wässrige Lösung – zu Gele formuliert wird, ist die Durchlässigkeit mittels Spektralphotometer oder visueller Inspektion zu prüfen. Gele aus hochwertigen Rohstoffen sollten kristallklar sein, ohne schwarze Flecken, Verunreinigungen oder ungelöste Partikel.
Zweitens, was die Weiße betrifft: Die Weiße des Pulvers selbst liegt üblicherweise über 90. Je höher die Weiße, desto größer die Mineralreinheit und desto fortschrittlicher die Raffinationsverfahren.
Drittens, was Quellrate und Viskosität betrifft: Unter identischen Rührbedingungen ist die Geschwindigkeit zu beobachten, mit der der Stoff Wasser aufnimmt und ein stabiles thixotropes Gel bildet, sowie der endgültige Viskositätswert.
F6: Kann er mit anderen Verdickern wie Cellulose, Xanthan-Gummi und Carbomer kombiniert werden? Welche Vorteile bietet dies?
A: Er eignet sich hervorragend für die Kombination und erzeugt häufig einen synergetischen „1+1=2“-Effekt.
Wenn natürliche Polysaccharid-Polymere wie Xanthan-Gummi und Cellulose in Formulierungen eingesetzt werden, entsteht leicht ein zäher oder klebriger Eindruck. Die Zugabe von Lithium-Magnesium-Natrium-Silikat beseitigt wirksam diese Zähigkeit und erzeugt Pasten mit einem frischeren Gefühl sowie kurzem Fließverhalten, während die Suspensionsleistung deutlich verbessert wird.
Wenn Carbomer und Lithium-Magnesium-Natrium-Silikat in Formulierungen kombiniert werden, kann die Carbomer-Dosierung stark reduziert werden, und gleichzeitig werden dessen Leistungseinschränkungen unter elektrolythaltigen Bedingungen überwunden. Dadurch wird das gesamte Hautgefühl optimiert.
Einhaltung der Vorschriften
China: Es handelt sich um einen konventionellen Rohstoff in der Liste für kosmetische Mittel (IECIC), der bereits auf dem Markt ist und daher keine eigenständige Registrierung als neuer Rohstoff erfordert; er kann direkt in Formulierungen eingesetzt werden. Vor allem muss strikt die chinesische Sicherheits- und Technikverordnung für kosmetische Mittel (Ausgabe 2015) eingehalten werden, insbesondere hinsichtlich der Grenzwerte für Schwermetalle wie Blei, Arsen, Cadmium und Quecksilber.
EU: Silikat-Rohstoffe verfügen in der EU über eine ausgereifte Sicherheitsbewertungshistorie, beispielsweise im Rahmen der CIR- oder SCCS-Systeme. Falls das Produkt jedoch „Nanomaterialien“ enthält, muss der Nano-Status vollständig über das EU-CPNP-Portal gemeldet werden, und dieser Inhaltsstoff ist entsprechend in der INCI-Liste zu kennzeichnen. Da er mikro-nanoskalige Blattstrukturen liefert, unterliegt er der genannten Anforderung.
Vereinigte Staaten: Es handelt sich um einen herkömmlichen kosmetischen Rohstoff in den Vereinigten Staaten. Darüber hinaus stützt sich die CIR-Cosmetic Ingredient Review (CIR) auf abgeschlossene Sicherheitsbewertungen, die diesen Stoff bei üblichen Verwendungs-Konzentrationen als sicher einstufen.
Kanada: Es handelt sich um einen herkömmlichen kosmetischen Rohstoff in Kanada und ist kein gefährlicher Inhaltsstoff, der verboten oder strengen Beschränkungen unterliegt.
Australien: Als regulärer industrieller oder kommerziell eingeführter chemischer Stoff besitzt er in Australien einen gesetzlichen Status.
Japan: Als regulärer chemischer Stoff, der in Japans „Gesetz zur Kontrolle chemischer Substanzen“ (CSCL) aufgeführt ist, ist seine Einfuhr und industrielle Verwendung innerhalb eines konformen rechtlichen Rahmens zulässig; es ist daher keine langwierige, kostenintensive Vorab-Sicherheitsbewertung als „neue chemische Substanz“ erforderlich.